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JCT in Waldmünchen
Freitag, der 16. Dezember. Ein Tag wie jeder andere? Nicht wirklich. Ein Team aus rund zwei Dutzend JCTlern machte sich auf den Weg nach Waldmünchen. Waldmünchen, der Ort wo für die nächsten drei Tage ein mittelständisches Unternehmen so stark in Not ist, dass es gleich eine solch hohe Anzahl an Beratern benötigte? Nein, Waldmünchen, der Ort wo drei Tage lang Parties, gutes Essen und Teambuildingspiele angesagt waren.
Es sei nicht zu vergessen, dass einer der Hauptbestandteile dieses Wochenendes in der Integration der Trainees bestand, welche etwa die Hälfte der Anwesenden ausmachten.
Vor Ort ging es zunächst mit einer Kennenlernrunde und gutem Essen los. Jeder Anwesende wurde durch einen anderen vorgestellt. Diese Runde zeichnete sich durch Witz und kreativen Ausdrücken aus. Als nächsten Schritt zur Förderung des Teamworks war eine modifizierte Version der Reise nach Jerusalem angesagt. Modifiziert? Nunja, stellen Sie sich vor es verschwinden Stühle im Spiel, aber keiner der Mitspieler fliegt raus. Ergo, es muss eine Lösung gefunden werden wie jeder seine Präsenz auf einen der noch verfügbaren Stühle bekommt.
Anschließend ging es ins abendliche Finale. Dieses Finale zeichnete sich besonders durch Musik, Knabbereien und diversifizierte alkoholische Getränke aus. So ging das bis in die tiefe Nacht, bis auch die letzten sich in ihre Zimmer begaben um in den wenigen Stunden Schlaf ihren Akku aufzuladen.
Samstag, nächster morgen ohne Sorgen? Nunja, nicht ganz. Die ursprünglich geplanten Aktivitäten am Klettergarten mussten ausfallen. „Zu stürmisches Wetter“ war die Phrase und schnell war man gezwungen eine Alternative aus dem Hut zu zaubern. Zum Glück war das „Personalentwicklungsressort“ auf solche Szenarien bestens vorbereitet und zog den für den nächsten Tag anstehenden Gang ins Hallenbad vor.
Der weite Weg zu Fuß zum Hallenbad erschien zunächst ungefährlich. Jedoch wurde der Weg erschwert durch umher zischende Schneebälle, welche initiiert wurden durch die eigenen Gefährten. Im Hallenbad ging der ganze Spaß erstmal los mit einer Runde Ballspielen. Nach einiger Zeit verlagerte sich der Hauptteil der Anwesenden in den Bereich des Thermobads. Ruhe und Entspannung war angesagt. Das hatten die Gefährten auch bitter nötig, besonders wenn man draußen die pure Kältehölle ersehen konnte. Wer noch nicht genug vom Entspannen hatte verschwand noch in die Sauna.
Finale am Abend Teil Zwei: „Vergiss nie eine Motto-Party anzusetzen!“. Oder besser gesagt: „Vorher erstmal zu grillen!“ So oder so ähnlich hatte sich das „Personalentwicklungsressort“ das Ganze vorgestellt. Es ging runter in den rittersaalähnlichen Keller der Behausung. Der Grill wurde relativ schnell angemacht und das leckere Fleisch samt Beilagen auf den Tellern verteilt.
Aber nun zum wahren Finale am Abend: Die Motto-Party! Statt sich in typischer Beratermanier in den Anzug zu befördern, wurde das Outfit dem Après-Ski-Motto angepasst. Sämtliche Anwesenden kamen mit Kombinationen aus Schal, Mützen, Handschuhen und Ski-Brillen runter zum Feiern. Neben der typischen Après-Ski-Musik kam auch wieder der Einsatz von alkoholischen Getränken nicht zu kurz. Mitten in die Feierlaune bildete ein Dutzend JCTler eine Parade die sich unter den musikalischen Klängen von Wolfgang Petri runter in den Keller bewegte und den dort anwesenden Personen ein hohes Amüsement entgegenbrachte.
Auch dieser Abend neigte sich irgendwann in der tiefen Nacht dem Ende zu. Am letzten Morgen galt es nochmal wertvolle Nahrung für die Rückfahrt aufzunehmen und die Spuren der letzten Tage zu verwischen.
Dieses Wochenende wurde größtenteils subventioniert durch den Verein selbst. Es war ein sehr lustiges und vielseitiges Wochenende. Es war schön anzusehen wie der Verein als Gemeinschaft funktioniert und durch unzählige Teambuildingspiele immer weiter zusammenwächst. |