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Trainee Berichte Drucken

Heute schon consulted?! ;-)  

Als in einer BWL-Vorlesung zwei studentische Berater sich und das Junior Consulting Team vorstellten, weckten sie sofort mein Interesse: Unternehmensberatung, Durchführung von „echten“ Projekten und Spaß bei der Sache, das klingt spannend!Die gut durchdachte Organisation und der professionelle, aber trotzdem sympathische Auftritt des Vereins  haben mich von Anfang an beeindruckt! 

Nach erfolgreicher Bewerbung und Assessmentcenter wurde ich zusammen mit 13 weiteren, motivierten Neulingen als „Trainee“ in den Verein aufgenommen. 

Nun kamen viele Aufgaben auf uns zu: ein Traineeprojekt durchführen, Mitgliedertreffen besuchen, Ressortaufgaben übernehmen und Schulungen absolvieren. Von Rhetorik und Präsentation über Projektmanagement bis hin zu Finanzen und Recht gingen die Veranstaltungen, durch welche wir Trainees fachkundig in die Grundzüge der Beraterwelt eingeführt wurden.

 Der freundschaftliche Umgang im Team und die Hilfsbereitschaft der Mitglieder machte das Junior Consulting Team schnell zu einem Teil meines Alltags, in den ich gerne meine Zeit investiere. Auf den regelmäßigen Mitgliedertreffen, die abwechselnd in Erlangen und Nürnberg stattfinden, kann man sich mit den erfahrenen Mitgliedern austauschen und wertvolle Tipps erhalten. Nach dem offiziellen Teil, auf dem man über die neusten Projekte, aktuelle Kooperationen oder andere Neuigkeiten informiert wird, ziehen wir weiter in die nächste Kneipe und lassen den Abend gemütlich bei einem Bier oder Cocktail ausklingen. 

JCT bedeutet für mich: wertvolle Erfahrungen für die Berufswelt sammeln, endlich mal theoretisches Wissen anwenden und jede Menge Spaß!

Anna

Happy Day 2011

Eine tolle Möglichkeit die Mitglieder von JCT kennenzulernen stellte der Happy Day zu Beginn meiner Traineephase dar. So stand bei diesem zwanglosen Event der Spaß an allererster Stelle. Wir starteten an einem sonnigen Sonntag bereits am Morgen zu einer Bierwanderung durch die Fränkische Schweiz. Mit dem Zug ging es vom Hauptbahnhof los in den Norden Nürnbergs nach Weißenohe, wo wir in der Klosterbrauerei bereits nach wenigen Wanderminuten die erste von fünf Raststationen ansteuerten.

Nach einer kurzen brauereitypischen Stärkung ging es auf den anspruchsvollen Pfaden bei brütender Hitze in Richtung Gräfenburg. Ganz klar, dass da unterwegs ein kleines Picknick nicht fehlen durfte. Angekommen in Frankens Bierhochburg mit drei traditionellen Brauereigasthöfen fanden auch wir ein schattiges Plätzchen, um mit Hilfe eines flüssigen Brotes wieder Energie zu tanken. Eine Station weiter erlebten alle Nicht-Franken ein absolutes Highlight: Schäufele und Fränkische Bratwürste!

Gestärkt und voller Euphorie auch noch die letzte Etappe des sogenannten Fünf-Seidla-Steigs zu meistern, ging es weiter nach Thuisbrunn, wo wir in einem wunderschönen Biergarten den Tag gemütlich ausklingen ließen. Spektakulär wurde es dann nochmal auf der Heimfahrt im Zug als ein Gewitter uns ein wahres Naturschauspiel bescherte und zur Freude aller Techniker den Zugführer dazu zwang die Schienen manuell umzulegen.

 Als Fazit lässt sich festhalten, dass Wandern sehr wohl anstrengend sein kann und dass JCT wirklich einen Mehrwert bietet! 

Tobias    

Projektarbeit

Als frisch gebackener Trainee des Junior Consulting Teams durfte ich zuerst einmal mit zwei Teamkollegen ein internes Projekt, das sogenannte "Traineeprojekt" bearbeiten. Der Unterschied zu einem externen Projekt, also einem realen Beratungsprojekt, liegt bei einem internen Projekt darin, dass der Kunde ein erfahrenes JCT Mitglied ist, das schon selbst an mehreren Projekten mitgearbeitet hat. Inhaltlich beschäftigt sich das Traineeprojekt mit vereinsspezifischen Themen, das sind aber auch schon die einzigen Unterschiede zum realen Projekt! Ansonsten läuft das ganze ziemlich genau wie im wahren Wirtschaftsleben ab.

So war es unsere Aufgabe, das bestehende Portfolio von JCT zu optimieren, weiterzuentwickeln und konkrete Produkte zu erarbeiten. Andere Trainees beschäftigten sich hingegen beispielsweise mit einer besseren Einbindung der Kuratoren oder der Organisation einer Netzwerkveranstaltung. In einem ersten Schritt führte unser Projektteam ein ausführliches Kundengespräch (wobei wir den Kunden, sowie er uns, von Anfang an siezten). Dabei machte er uns klar, was er von uns erwartete und wir legten daraufhin gemeinsam die Ziele des Projekts fest. Anschließend sollten wir, basierend auf den Kundenwünschen, ein recht detailliertes Angebot erstellen. Dafür mussten wir unser Projekt planen. Dies beinhaltete beispielsweise, Module und Arbeitspakete festzulegen, Meilensteine zu definieren und einen Zeitplan zu erstellen. Sogar eine Preiskalkulation durfte nicht fehlen (!)....also alles exakt  wie bei einem richtigen Angebot.

Wir schickten unserem Kunden also unser fertiges Angebot und waren sehr zufrieden als er es annahm. Ich muss sagen, schon bei der Angebotserstellung habe ich mehr über Projektplanung und Zeitmanagement gelernt, als in 10 Vorlesungen! ;) Nachdem das Angebot angenommen worden war, starteten wir mit dem eigentlichen Projekt und begannen, unsere einzelnen Projektteile zu bearbeiten.

Natürlich läuft so etwas nicht immer ganz ohne Schwierigkeiten ab und so wussten auch wir ab und zu einmal nicht weiter. Aus diesem Grunde wird jedem Traineeteam zu Beginn ein Mentor (ebenfalls ein erfahrenes Mitglied) zugewiesen. Erfreulicherweise konnten wir immer, wenn uns irgendetwas auf dem Herzen lag, oder irgendwelche Schwierigkeiten auftraten, unseren Mentor damit löchern. Dieser hatte stets ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte.

Aber nicht nur der Mentor: Ich habe bisher alle JCT-Mitglieder als sehr hilfsbereite Menschen kennen gelernt. Und das gilt nicht nur für das Traineeprojekt. :) Am Ende des Projekts steht schließlich eine Abschlusspräsentation sowohl vor dem Kunden, als auch vor allen Mitgliedern auf einem Mitgliedertreffen an. Bei erfolgreichem Projektabschluss wird man in einem letzten Schritt schließlich als Mitglied in das Junior Consulting Team aufgenommen und dem ersten Projekt für einen realen Geschäftskunden steht nichts mehr im Wege!

 

Durch das Traineeprojekt habe ich allerhand wertvolle Erfahrungen und Eindrücke gewonnen, einiges über Kundenumgang, Teamarbeit, Präsentationen und vieles mehr gelernt, was ich mir im normalen Vorlesungsalltag niemals angeeignet hätte. Darüber hinaus kann man durch ein solches internes Projekt direkt im Verein etwas bewegen und diesen aktiv mitgestalten. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Arbeit am Traineeprojekt zum Einen Spaß und mich zum Anderen mich ein wenig stolz gemacht hat. Deswegen bin ich gespannt, welche Herausforderungen noch auf mich warten und freue mich schon tierisch auf die nächsten Projekte!

 

Maximilian Gebhardt

 
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